Mitarbeiterbindung – Teil 2

Den ersten Blogbeitrag zum Thema Mitarbeiterbindung kannst du hier lesen.

3. Dein Team ist ein Wissenspuzzle

Mitarbeiterbindung 3

Dein aktuelles Team weiß (im Idealfall) alles, was es braucht, um den Betrieb am Laufen zu halten. Wie bei einem Puzzle fügen sich die einzelnen Kenntnisse und Fähigkeiten so zusammen, dass es am Ende ein großes Gesamtbild ergibt. Verlässt nun ein*e Mitarbeiter*in dein Unternehmen, fehlt ein Puzzleteil. Eine Lücke entsteht. Das über Jahre angesammelte Know-how kommt nun anderswo zum Einsatz. Du hingegen musst entweder ein Puzzlestück finden, das genau in die Lücke passt, oder ein Stück Pappe so formen, dass es den freigewordenen Platz ausfüllt. Dafür braucht es wieder viel Zeit und Ressourcen.

Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung

Um weiterhin wirtschaftlich erfolgreich zu sein und Spaß an der gemeinsamen Arbeit im Team zu haben, ist es wichtig, bestehende Mitarbeiter*innen an deinen Betrieb zu binden. Das muss nicht zwangsläufig heißen, dass alle Auszubildenden auch bis zur Rente in deiner Firma bleiben. Vielmehr geht es darum stabile Beziehungen zu den Teammitgliedern aufzubauen.
Du fragst dich nun wie das funktioniert beziehungsweise wie du das noch besser machen kannst? Folgende Maßnahmen solltest du in Betracht ziehen:

1. Wähle Bewerber sorgfältig

Natürlich sind Zeugnisse und Urkunden ein wichtiges Kriterium im Bewerbungsprozess. Aber was hilft dir der qualifizierteste Bewerber oder die am besten ausgebildete Bewerberin, wenn er oder sie menschlich nicht in dein Team passt. Daher achte schon von Beginn an darauf, ob du dir überhaupt vorstellen kannst, die Person an dein Unternehmen zu binden. Hier ist dein Bauchgefühl ein gutes Indiz oder die Meinung von Kolleg*innen. Ein Probearbeitstag kann helfen, um sich gegenseitig besser kennenzulernen.

2. Kenne die Schwachstellen

Führe ein ausgiebiges Abschlussgespräch mit Personen, die dein Unternehmen verlassen. Ob der neue Schichtleiter bei der Belegschaft unbeliebt ist, ob deine Bezahlung viel zu niedrig ist, welche Gründe zur Frustration es auch gibt, du erfährst sie von denen, die sich beruflich umorientieren. Dieser Input hilft dir, die Schwachstellen in deinem Unternehmen zu finden und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Noch besser ist es regelmäßig Gespräche mit der Belegschaft zu führen, um aufkommende Probleme rechtzeitig zu lösen.

3. Wertschätzendes Umfeld

Deine Mitarbeiter behaupten alles wäre perfekt? Solch einen Arbeitsplatz gibt es nicht. Stelle sicher, dass die Umgebung so wertschätzend ist, dass sich alle Mitarbeiter gehört fühlen. Nimm dir Zeit und frage auch bei denen nach, die eher zurückhaltend sind. Falls nie Kritik geäußert wird, liegt das mit großer Sicherheit daran, dass Mitarbeiter aus Angst vor Konsequenzen still bleiben. Erarbeitet gemeinsam ein Konzept, in dem- notfalls auch anonym- Verbesserungsvorschläge angebracht werden können. Außerdem solltest du mögliche Verbesserungsansätze im Team zur Diskussion stellen, denn vielleicht fehlt deinen Mitarbeiter*innen auch einfach die Kreativität wie ihr Job noch bereichernder gestaltet werden könnte.

4. Entwicklungschancen

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Die Arbeitswelt von morgen wird anders sein, als wir sie heute kennen. Resilienz wird dabei eine ebenso hohe Bedeutung spielen wie Fachwissen. Schaffe also gemeinsam mit jedem deiner Mitarbeitenden einen Plan, der Chancen bietet sich fachlich und menschlich weiterzuentwickeln. Sabrina möchte mehr Verantwortung tragen? Gib ihr nach und nach die Chance, sich zur Führungskraft zu entwickeln. Timo möchte sein Wissen ausbauen und dafür eine Fortbildung machen? Besprich mit ihm, was er von dir braucht, um sie erfolgreich abzuschließen. Fehlen die Wachstumspotentiale, kann das schnell zu Unzufriedenheit führen.

Fazit

Das Verhältnis zu deinen Mitarbeitern ist vergleichbar mit einer Beziehung. Verlieben ist leicht, dazu braucht es wenig, aber für eine langjährige Partnerschaft auf Augenhöhe braucht es Vertrauen, ehrliche Gespräche, viel Wertschätzung, gewisse Freiräume und gemeinsame Ziele. Wenn es dir gelingt ein enges Verhältnis zu deinen Angestellten aufzubauen, werden sie sich nicht nach anderen Optionen umsehen. So kannst du dem Thema Fachkräftemangel entschieden entgegentreten.

 

 

 

 

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