Corporate Social Responsibility – Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft in Einklang

Die Welt wird immer vernetzter. Das haben die Digitalisierung und auch die Globalisierung so mit sich gebracht. Als Münchner Hobbykoch mit einer Vorliebe für Steak vom Angusrind, können Sie sich problemlos mit einem Rinderzüchter aus Schottland vernetzen, der Ihnen Profitipps zur Zubereitung geben kann. Von Kiel aus mit Bekannten in Sydney ein Videotelefonat zu führen, ist gar kein Problem.
Und nicht nur Privatpersonen sind durch Social Media immer enger verknüpft, auch das Netz zwischen Privatpersonen und Unternehmen und zwischen Unternehmen wird heutzutage immer verflochtener.

Enge Verflechtung und kritische Kunden

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Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass Kunden durch das Internet immer aufgeklärter werden und Sachverhalte viel kritischer hinterfragen als vor einigen Jahren. Allgemein steigt das Interesse an individualisierbaren Produktlösungen, persönlichen Werbebotschaften und -aktionen. Doch legen Kunden im Jahr 2021 auch sehr viel Wert darauf, zu erfahren woher ihr Produkt eigentlich kommt. Sie stellen sich die folgenden Fragen und suchen antworten darauf:

– Woher stammen die Rohstoffe für das Produkt?
– Welchen Weg hat die Ware entlang der Lieferkette auf sich genommen?
– Welche Emissionen wurden auf dem Weg vom Lieferort bis zu meiner Haustüre verursacht?
– Wer war an den einzelnen Arbeitsschritten beteiligt?
– Wie transparent ist der Hersteller bei seinen Prozessen?
– Was passiert mit Rücksendungen? Werden sie einfach entsorgt?


Diese Umweltfaktoren lassen sich unter dem Begriff CSR oder Corporate Social Responsibilty zusammenfassen.

CSR meint dabei die selbstauferlegte Verantwortung eines Unternehmens gegenüber der Gesellschaft. Sie hat dabei drei verschiedene Ebenen: Umwelt – Wirtschaft – Gesellschaft.

Umwelt

Bei Thema Umwelt kommen verschiedene Einflussfaktoren zum Tragen. Zum Beispiel spielt die Wahl des Energieversorgers eine Rolle oder die Art wie mit Abfallprodukten umgegangen wird. Idealerweise werden Möglichkeiten geschaffen, Reste so zu recyclen, dass Sie sie wieder in den Kreislauf einführen können. Ein wichtiger Punkt ist hier auch die Art der verwendeten Materialien. Natürlich ist es das Beste, wenn die Lieferanten und Rohstoffe aus der Region kommen. Dadurch entsteht nicht nur eine regionale Produktion, die kurzen Transportwege schonen auch die Umwelt.

Wirtschaft

Im Bereich wirtschaftliche CSR-Standards betrachten Sie andere Aspekte genauer. Zum Beispiel stellen sich Entscheidungsträger wie Sie hier die Frage, ob es die Möglichkeit gibt, im eigenen Unternehmen eine Abteilung oder Produktsparte einzuführen, die die Nachhaltigkeit in den Fokus stellt. Das kann beim Metzger eine separate Tierwohl-Marke sein, beim Heizungsbauer eine Linie, die auf umweltschonende Heizungsformen setzt, oder beim Architekturbüro eine Immobilienreihe, die nachhaltiges Bauen ins Zentrum rückt. Auch ist hier eine zu klärende Frage, wie man Investionen tätigt. Bei altbekannten Banken oder eher bei grünen Banken.

Gesellschaft

Hier geht es einmal darum auf welche Weise Ihren Kunden die eventuell vorhandenen Nachhaltigkeitsbemühungen nahegebracht werden. Eine gute Möglichkeit sind offizielle Zertifizierungen, die Ihre Prozesse möglichst transparent für Ihre Kunden darstellen. Auch die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichtes signalisiert nach außen, dass man sich mit dem Thema CSR beschäftigt. Im Sektor Gesellschaft kommt auch das S (social oder sozial) aus CSR besonders hervor. Hier rücken die Mitarbeiter in den Fokus. Werden gegenüber der Belegschaft nicht nur die gesetzlich verbindlichen Standards eingehalten, sondern wird auch ein Umfeld geschaffen, das niemanden ausnutzt, benachteiligt oder kleinhält?

Packen Sie Ihre CSR an

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Auch wenn aktuell nur Konzerne dazu verpflichtet sind, einen CSR-Bericht zu schreiben und zu veröffentlichen, ist Nachhaltigkeit ein Thema, das nicht nur aus ökologischer Sicht relevant ist. Setzen Sie sich mit Ihrer unternehmerischen Verantwortung im großen Kontext auseinander, kann Ihnen das einen enormen Vorteil gegenüber Ihren Konkurrenten verschaffen. Außerdem sollten wir alle unseren Beitrag leisten, um das Klimachaos in den Griff zu bekommen. Kein Unternehmen ist zu klein dafür, einen Unterschied zu machen!

 

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Anja Schaller

Anja Schaller

Hey, ich bin Anja und als Projektmanagerin bei MOYA Markenbildung tätig. Social Media und Marketing sind meine Leidenschaft, weil in diesen Bereichen der Wandel die einzige Konstante ist. Es gibt ständig Neues zu entdecken, darin liegt für mich der besondere Reiz. Seien Sie also mutig und lassen Sie sich gemeinsam mit mir auf eine Reise ins Unbekannte ein!
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