New Work – Teil 2

Im letzten Blogbeitrag haben Sie den theoretischen Hintergrund der New Work kennenlernen. Heute geht es inhaltlich um die praktische Umsetzbarkeit.

Folgende drei Methoden kommen, neben Working Out Loud, vielleicht auch für Ihr Unternehmen in Frage.

 

Flexibilität im JoballtagNew Work 3

 

Sie sitzen von 9:00 bis 17:00 Uhr an Ihrem Schreibtisch im Büro und stehen kontinuierlich mit den fünf selben Kollegen im Austausch. Mit New Work gehört ein solcher Alltag der Vergangenheit an!

Die Arbeitnehmer können im Idealfall frei entscheiden, welche Uhrzeit Ihrer Produktivität am meisten entgegenkommt. Sofern alle Deadlines gehalten werden, spielt es keine Rolle, wann die Arbeit erfolgt.

Ebenso losgelöst ist die Tätigkeit vom Ort. Statt eigenem Schreibtisch können Sie von Zuhause aus arbeiten, falls Sie doch ins Büro kommen, gibt es Desk Sharing. Dabei hat man keinen festen Schreibtisch mehr, sondern teilt ihn mit Kollegen.

Fluide Teams ermöglichen Arbeit auf Projektbasis, sobald ein neues Projekt umgesetzt wird, arbeiten Sie auch mit anderen Kollegen zusammen.

Unterstützendes Coaching statt eindimensionaler Führung

Der Chef entscheidet, er hat das letzte Wort und daran führt kein Weg vorbei. Natürlich muss irgendjemand, die Fäden in der Hand halten. Wenn aber eine Person alle Entscheidungsgewalt in sich vereint, geht das auch schnell nach hinten los.

New Work heißt, dass Entschlüsse nicht von oben herab diktiert werden, sondern dass gemeinschaftlich über größere Entscheidungen gesprochen wird. Bei kleineren Beschlüssen wägt jeder Mitarbeiter das Für und Wider für sich selbst ab. So bleibt Raum dafür Verantwortung zu tragen, auch mal Fehler zu machen, aber auch sich zu entwickeln.

Statt seine Mitarbeiter allein anzuführen, verfolgt der Chef hier gemeinsam mit ihnen die zusammen gesteckten Ziele. Dabei kommt ihm die Rolle eines Coaches zu, der dem Team bei Bedarf unter die Arme greift.

Learning Worker

New Work 4

Wie sagt man so schön? Man lernt nie aus!

In einer Zeit, die von rasend schnellem Wandel geprägt ist, ist es wichtig am Ball zu bleiben. Einerseits was die eigenen fachlichen Kenntnisse angeht, andererseits aber auch in Hinblick auf neue Methoden. Auch digitale Technologien und deren Einsatzbereiche sollten Sie immer im Auge behalten.

Unser Rat ist deshalb: Werden Sie ein Learning Worker oder helfen Sie Ihren Mitarbeitern dabei! Der lernende Mitarbeiter weiß, dass Informationen das wichtigste Gut des 21. Jahrhundert sind, und hält sich entsprechend auf dem Laufenden.

Aufgrund dieses Wissens nimmt er Weiterbildungsangebote wahr, schaut gerne über den Tellerrand und teilt sein Know-how mit seinen Teamkollegen. Er macht sich bereit dafür lebenslang dazu zu lernen.

New Work bei MOYA

Aus der festen Überzeugung heraus, dass wir heute die Arbeitswelt der Zukunft gestalten wollen, setzen auch wir auf Methoden der New Work.

Unsere Geschäftsführer Josepha und Thomas Mohr bringen uns als Team sehr viel Vertrauen entgegen. Sie erwarten von uns, dass wir täglich unser Bestes geben. Und dieses Vertrauen, macht es uns Mitarbeitern leicht, unsere Talente im Berufsalltag einzubringen. Wir wissen, dass unsere Ideen, Vorschläge und Meinungen gehört werden.

Bei der Arbeit mit den Kunden, teilen wir uns so in Projektteams ein, dass sich unser Wissen und unsere Interessen ergänzen. Das bereitet uns die größte Freude und den Kunden die besten Ergebnisse.

Zwei Nachmittage im Monat nehmen wir uns ganz bewusst Zeit, um Neues zu lernen. Alleine oder in Kleingruppen setzen wir uns mit Themen auseinander, die uns interessieren.

Ob wir im Home Office arbeiten oder im Büro in Naila, entscheiden wir nach persönlicher Vorliebe (außer die Inzidenzen lassen die Zusammenarbeit nur über einen Bildschirm zu).

Der Umgang mit New Work bedeutet auch immer, alte Pfade zu verlassen. Aus diesem Grund gibt es bei uns seit Dezember die 4-Tage-Woche.


Nach zwei Monaten Testphase, haben wir uns für das in Skandinavien beliebte Modell entschieden. Das heißt, die Zeiterfassung wurde vollständig abgeschafft. Es gibt kein lästiges Stempeln mehr, keine akribisch geführten Stundenkonten. Wir arbeiten stattdessen von Montag bis Donnerstag so effizient und motiviert wie möglich, dafür verdienen wir uns dann auch ein langes Wochenende. An dem können wir uns erholen oder all dem nachgehen, was uns neben dem Job richtig viel Freude bereitet.

 

Und wie sieht es bei Ihnen im Unternehmen aus? Ebnen Sie aktuell den Weg für ein voll digitalisiertes Arbeitsumfeld, das dem 21. Jahrhundert würdig ist? Oder hängen Sie noch an alten Strukturen fest? Wir können nur empfehlen, den Sprung zu wagen und etwas Neues auszuprobieren. Es könnte ja am Ende richtig gut werden!

 

 

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Anja Schaller

Anja Schaller

Hey, ich bin Anja und als Projektmanagerin bei MOYA Markenbildung tätig. Social Media und Marketing sind meine Leidenschaft, weil in diesen Bereichen der Wandel die einzige Konstante ist. Es gibt ständig Neues zu entdecken, darin liegt für mich der besondere Reiz. Seien Sie also mutig und lassen Sie sich gemeinsam mit mir auf eine Reise ins Unbekannte ein!
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